Neun Behandlungsformen unter einem Dach — ausgewählt nach Befund, nicht nach Verfügbarkeit. Alle Leistungen können über die gesetzlichen Krankenkassen, privat oder als Selbstzahlerleistung abgerechnet werden.
Die Krankengymnastik bildet das Fundament der Physiotherapie. Über gezielte aktive und passive Übungen stellen wir Beweglichkeit, Kraft und Koordination wieder her — nach Verletzungen, Operationen oder bei chronischen Beschwerden. Jede Behandlung beginnt mit einem Befund, aus dem wir gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Therapieziel ableiten.
Bei der Manuellen Therapie untersuchen und behandeln wir Funktionsstörungen des Bewegungssystems ausschließlich mit den Händen. Blockierte Gelenke werden mobilisiert, verkürzte Strukturen gedehnt und die Gelenkmechanik normalisiert. Die Methode erfordert eine gesonderte Zusatzqualifikation, über die mehrere unserer Therapeutinnen und Therapeuten verfügen.
Die Krankengymnastik am Gerät (KGG) verbindet Physiotherapie mit gezieltem Muskelaufbau an medizinischen Trainingsgeräten. Sie eignet sich besonders für die Rehabilitation nach Operationen und den Wiederaufbau nach längerer Schonung. Die Behandlung findet unter therapeutischer Aufsicht statt und wird laufend an Ihren Fortschritt angepasst.
Die Manuelle Lymphdrainage ist eine sanfte Massagetechnik, die den Abtransport von Gewebeflüssigkeit anregt. Sie kommt nach Operationen, bei Lymphödemen und nach Verletzungen zum Einsatz. Die rhythmischen, kreisenden Griffe wirken zugleich stark entspannend auf das vegetative Nervensystem.
Das Bobath-Konzept unterstützt Säuglinge und Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Asymmetrien oder neurologischen Auffälligkeiten. Über alltagsnahe Bewegungsanregungen fördern wir die motorische Entwicklung — spielerisch und im Tempo des Kindes. Die Anleitung der Eltern für zu Hause ist fester Bestandteil der Therapie.
Die Cranio-sacrale Therapie arbeitet mit sehr feinen manuellen Impulsen am Schädel, an der Wirbelsäule und am Kreuzbein. Ziel ist es, Spannungen im Bindegewebe und im Nervensystem zu lösen. Viele Patientinnen und Patienten empfinden die Behandlung als tief entspannend — sie eignet sich unter anderem bei Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Stressfolgen.
Eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) zeigt sich häufig als Kiefergelenkknacken, Zähneknirschen, Kopfschmerz oder Nackenverspannung. Wir behandeln die Kaumuskulatur, das Kiefergelenk und die begleitende Halswirbelsäule — bei Bedarf in enger Abstimmung mit Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt.
Die klassische Massagetherapie löst muskuläre Verspannungen, verbessert die Durchblutung und senkt den Muskeltonus. Wir setzen sie sowohl eigenständig als auch vorbereitend vor einer krankengymnastischen Behandlung ein — etwa dann, wenn Schmerz eine aktive Übung zunächst unmöglich macht.
Elastische Tapes unterstützen Muskeln und Gelenke, ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Sie können Schmerzen lindern, die Durchblutung fördern und den Lymphabfluss unterstützen. Wir setzen Tapes ergänzend zur Therapie ein — häufig, um den Behandlungserfolg zwischen zwei Terminen zu stabilisieren.
Das fragen uns Patientinnen und Patienten am häufigsten
Brauche ich für die Physiotherapie ein Rezept?
Für eine Behandlung zulasten der gesetzlichen Krankenkasse benötigen Sie eine ärztliche Verordnung. Ohne Rezept können Sie alle Leistungen als Selbstzahlerin oder Selbstzahler in Anspruch nehmen — sprechen Sie uns einfach an.
Wie schnell bekomme ich einen Termin?
Das hängt von der Leistung und der gewünschten Uhrzeit ab. Rufen Sie uns an oder senden Sie eine Terminanfrage mit Ihren Wunschzeiten — wir melden uns in der Regel am nächsten Werktag zurück.
Was muss ich zum ersten Termin mitbringen?
Ihre ärztliche Verordnung, Ihre Versichertenkarte und bequeme Kleidung, in der Sie sich gut bewegen können. Bringen Sie außerdem relevante Vorbefunde mit, etwa Röntgen- oder MRT-Berichte.
Rechnen Sie mit allen Krankenkassen ab?
Ja. Wir rechnen mit allen gesetzlichen Krankenkassen ab und behandeln ebenso Privatversicherte sowie Selbstzahlerinnen und Selbstzahler.